Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

Experimentelle Physik III - Lehrstuhlversuche

Breitbandige dielektrische Spektroskopie

Joachim Beerwerth

dielectrischespec Bei der dielektrischen Spektroskopie werden Wechselfelder verwendet, um an die Bewegungen von elektrischen Ladungen und Dipolmomenten in einer Probe anzukoppeln. Der grosse Vorteil dieser Methode ist, dass sie es gestattet, Bewegungsprozesse in kondensierter Materie über einen extrem weiten Frequenzbereich experimentell zu verfolgen. In diesem Versuch wird die Bewegung von Wassermolekülen in Eis oder eisartigen Käfigstrukturen studiert. Durch Dotierung mit geladenen Defekten oder Substanzen, wie sie in den Höhenschichten der Atmosphäre oder auf den Eismonden im äusseren Sonnensystem vorkommen, kann die Bewegung der H2O-Moleküle stark beschleunigt werden.

Molekül- und Ionendynamik in Festkörpern

Peter Bierwirth

Iondynamics Für viele technologische Anwendungen ist die Kenntnis der Beweglichkeit der in ein Kristallgitter eingelagerten Ionen oder Moleküle entscheidend. Beispiele stellen die Translationsbewegungen von Protonen und Lithium-Ionen dar, ohne die moderne Brennstoffzellen oder Akkus nicht denkbar sind. Mit der Festkörper-Kernspinresonanz lernen wir eine leistungsfähige Methode für das Studium solcher Materialien kennen. Nach einer kurzen Einarbeitung in das Spektrometer, werden zunächst einige Experimente an einer Modellsubstanz durchgeführt und dann ein Protonen- oder Lithium-Ionenleiter untersucht.

Kernspintomographie

Marvin Heil/ Fabian Kesselmann

Hartriegel_Fe Bildgebende Kernspinresonanz ist eine nichtinvasive Technik, welche vor allem in der Medizin verwendet wird. Darüber hinaus kann sie in der Materialkunde oder in der Biologie verwendet werden. In der gezeigten Figur wurde die Eisenkonzentration in einem Blatt der Pflanze Cornus Stolonifera (Hartriegel), aufgenommen.